Premiere: "A Clockwork Orange"
Aus Spaß an Gewalt verbringen Alex und seine Droogs ihre Zeit damit, wehrlose Opfer zusammenzuschlagen, auszurauben und, sofern weiblich, zu vergewaltigen. Die Polizei steht den Verbrechen ohnmächtig gegenüber und verkommt selbst zum Schlägertrupp. Alex einzige Liebe gilt der Musik von Ludwig van Beethoven. Diese erweckt in dem hochintelligenten Bandenchef umso mehr bestialische Gelüste. Als es in der Gruppe zu Unstimmigkeiten kommt, wird Alex von seinen Kumpels verraten. Eines seiner Opfer stirbt, er wird wegen Mordes angeklagt und zu 14 Jahren Haft verurteilt. Wegen guter Führung darf Alex an einem Experiment teilnehmen, das ihn zu einem guten Bürger umerziehen soll. Dabei wird er so konditioniert, dass ihm der Gedanke an Gewalt sofort Übelkeit verursacht. Alex wird als "geheilt" in die Freiheit entlassen. Dennoch geht die Horrorshow weiter.
Berühmt wurde „A Clockwork Orange“ durch Stanley Kubrick, der das Werk 1971 unter gleichem Titel verfilmte. Seit fast 40 Jahren gilt der Film als polarisierende Science-Fiction-Geschichte über die Frage, ob der Staat das Recht hat, kriminelle Gewalt zu bekämpfen, indem dem "Gewalttäter" der freien Willen genommen wird.
Premiere: 11. Februar um 19:30 Uhr
Weitere Termine: 12. Februar um 19:30 Uhr, 21. Februar um 18 Uhr, 22. Februar um 10 Uhr
Ort: E-Werk Schwerin
Premiere: "Ein Sommernachtstraum"
Komödie von William Shakespeare
All is fair in love and war! – In Liebe und Krieg ist alles erlaubt! Theseus, der Herzog von Athen hat das Frauenheer der Amazonen besiegt, und führt nun ihre geschlagene Königin Hippolyta im Triumphzug vor den Traualtar. In einem großen Hochzeitsfest mit mehreren adligen Athenerpaaren soll der Frieden gefeiert und der Machtanspruch der Männer über die Frauen, der Alten über die Jungen und der Herrscher über das Volk besiegelt werden. Doch schon die Paare spielen nicht mit: Lysander liebt Hermia, aber die ist dem Demetrius ver-sprochen, den wiederum Helena begehrt, und so beschließen sie, ihrer drohenden Zwangs-heirat zu entfliehen. Genauso verdrängt die ohnmächtige Hippolyta ihr Trauma von der erlit-tenen Niederlage im Kampf wie von der drohenden Unterwerfung in der Ehe in das Dickicht eines tiefen, wirren Traums, in dem sich alle wiederbegegnen. Nur eine lärmende Gruppe von Amateuren stört diese Träume, mit ihren Proben zu einem Stück für die Hochzeitsfeier-lichkeiten: Und ihre »spaßhafte Tragödie« von einer verbotenen Liebe hat eine Botschaft: Euch gehört die Macht, aber uns gehört die Nacht!
Voraufführung: 12. Februar um 19:30 Uhr
Premiere: 13. Februar um 19:30 Uhr
Weitere Termine: 14. Februar um 18:00 Uhr, 4. März um 15 Uhr, 5. März um 19:30 Uhr
Ort: Volkstheater Rostock, Großes Haus
"Ich will Spaß! oder Wo bitte ist die Fernbedienung?"
80er Jahre Revue von Dirk Böhling/Katja Mickan
Raider heißt jetzt Twix, aus Tag und Nacht ist Night and Day geworden und überhaupt ist alles anders seit den scheinbar gemütlichen Schlagertagen der 70er: Schulterpolster, Fönfrisuren, New Wave und No Future geben den Ton an, die ersten Computer kommen auf den Markt und ein harmonischer Fernsehabend ist durch die Einführung des Privatfernsehens noch schwieriger geworden. Bis eines Tages das alles beherrschende Requisit verschwindet: die Fernbedienung! Die Familie Wöhlermann (Jenny Maria Meyer, Sarah Kattih, Romeo Riemer und Conrad Waligura) ist in heller Aufregung, denn Sohn Sven ist von einem flippigen TV-Moderator zu einem Fernsehcasting eingeladen worden. Das Chaos ist perfekt. Wie soll Sven die typischen Fernsehsituationen üben? Glücklicherweise hilft ihm die Familie bei diesem Problem. Das Wohnzimmer wird schnell zum Fernsehstudio und wir sind mitten drin in den wilden 80ern mit ihren TV-Serien und Shows, ihrer Mode, ihrem Zeitgeist und natürlich jeder menge kultigen Hits!
Termin: 13. Februar um 19.30 Uhr
Ort: Mecklenburgisches Landestheater Parchim
"Der Struwwelpeter"
Nach Heinrich Hoffmann, von Peter Dehler mit Musik von Thomas Möckel
Wer hat nicht als Kind den „Struwwelpeter“ mit aufregend gemischten Gefühlen aufgeschlagen? Wer war nicht zugleich fasziniert von den genialen Streichen aber auch schockiert von den brutalen Strafen? Wer erinnert sich nicht an jede einzelne Figur mit ihrer Geschichte? – An den Friedrich, der die Tiere quälte; an die Pauline, die das Zündeln nicht ließ; an die bösen Buben, die den Schwarzen neckten; an den wild um sich schießenden Jäger; an Konrad, der immerzu am Daumen lutschte; an den Suppen-Kaspar im Hungerstreik; an den Zappel-Philipp, der nie stillhalten konnte; an Hanns Guck-in-die-Luft, den Tagträumer; an den fliegenden Robert, der mit seinem Regenschirm davonflog? Wer war nicht neidisch auf ihre Untaten aber doch froh, sie nicht auszubaden? Seit über 150 Jahren mit mehr als 540 Auflagen und Übersetzungen in alle Weltsprachen und viele Dialekte, mit Vertonungen und Verfilmungen erfreut sich „Der Struwwelpeter“ immer noch weltweit wachsender Beliebtheit. Was ist also dran an Heinrich Hoffmanns Werk, das der Kinder- und Nervenarzt 1844 seinem dreijährigen Sohn zum Weihnachtsgeschenk machte? Ist es etwa der Reiz des Verbotenen oder ist es vielleicht die Genugtuung über die Bestrafung oder ist es am Ende gar ein Bisschen von Beidem? Tatsächlich sind nämlich der fliegende Robert, Hans-Guck-in-die-Luft, Zappel-Philipp, Suppen-Kaspar, Daumenlutscher-Konrad, der wilde Jäger, die bösen Buben, Zündel-Pauline und der bitterböse Friedrich und sogar der Struwwelpeter selbst nur die Märtyrer unserer unbändigen kindlichen Phantasie, die sich in alledem ausgetobt haben, was wir so gern verbrochen hätten und die die volle Buße auf sich genommen haben, die wir dafür verdient hätten.
Termine: 18. Februar um 19:30 Uhr
Ort: Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin, Großes Haus
Premiere: "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen"
Boulevardkomödie von Richard Alfieri
Als Lily sich einen Tanzlehrer ins Haus bestellt, rechnet sie nicht mit Michael, einem hitzköpfigen, mimosenhaften Italiener. Zwischen Lily und Michael kracht es schon bei der Begrüßung. Um seinen Job zu behalten, erfindet Michael rasch eine kranke Ehefrau und appelliert an Lilys Mitleid. Dass er in Wirklichkeit schwul ist, verrät er lieber nicht. Lily kommt allerdings bald hinter sein Täuschungsmanöver und schäumt vor Wut. Michael kontert, denn auch die Predigerfrau Lily geht lax mit der Wahrheit um. Keiner von beiden würde es je zugeben, aber bei Swing, Tango, Walzer, Foxtrott, Cha-Cha-Cha und Twist kreuzen sie ihre Klingen mit Genuss, fassen langsam Vertrauen zueinander, obwohl ihre ungleichen Temperamente immer wieder kollidieren. In leichtfüßigen, schnellen Dialogen erzählt "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" vom Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen zwei komplizierten Charakteren - und von der Entdeckung eines der charmantesten Tanzpaare seit Ginger und Fred.
Premiere: 19. Februar um 19:30 Uhr
Weitere Termine: 26. Februar um 19:30 Uhr, 6. u. 8. März um 19:30 Uhr
Ort: Schauspielhaus Neubrandenburg
„Die Wanze“
Insektenkrimi von Paul Shipton für die Bühne bearbeitet von Karin Eppler, Gerd Ritter und Daniela Merz/ Für Kinder ab 9 Jahren
Alarm im Gartenreich. Seltsame Dinge gehen vor sich. Bewohner verschwinden und sogar die Spinne wird in bisher ungewohnten Gegenden gesichtet. Ein Fall für Muldoon, genannt »die Wanze«. Die Ameisenkönigin beauftragt Muldoon den Fall der abtrünnigen Ameise mit dem weißen Fleck zu klären. Dabei stößt er auf eine geheime Verschwörung, die das Ende des bisherigen Friedens im Garten bedeuten würde. Cool und verwegen macht der Insektenprivatdetektiv sich daran, die Pläne der Verschwörer zu vereiteln, muss viele Prüfungen bestehen und Gefahrensituationen meistern. Bei seinem Abenteuer begegnet er irr gewordenen Wespenköniginnen, streitenden Würmern und hinterlistigen Ameisengenerälen. Wie gut, dass man auch Freunde hat, auf die man in der Not zählen kann.
Termine: 7. u. 14. März um 18 Uhr
Ort: Ateliertheater im Großen Haus, Volkstheater Rostock