Neubrandenburg – Fünfeichen
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ständig öffentlich zugänglich Eintritt: frei
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Am südlichen Stadtrand von Neubrandenburg befand sich im ehemaligen Gut Fünfeichen der größte Lagerkomplex, mit dem die Stadt belastet war: Zunächst ein Kriegsgefangenenlager, dann auch ein Offizierslager der Wehrmacht, in dem tausende Gefangene unter zum Teil größten Entbehrungen leben mussten; sie wurden zur Arbeit vor allem in den Rüstungsbetrieben der Stadt gezwungen. Vor allem die Sterberate der sowjetischen Kriegsgefangenen war sehr hoch; 1946 sprach man von 6.000 Toten. – Nach 1945 wurde das Lager vom Sowjetischen Geheimdienst als „Speziallager Nr. 9“ weitergeführt; dort wurden im Lauf der Zeit bis zur Auflösung 1948 etwa 15.000 Gefangene zusammengepfercht, von denen nach vorsichtigen Schätzungen etwa ein Drittel starb. Diese Toten wurden in Massengräbern im nördlich anschließenden Wald unter die Erde gebracht. Heute findet sich dort angrenzend an die schon früher errichtete Gedenkstätte eine, Grabanlage, die die Toten allgemein durch die Nennung der bekannten Namen ehrt; Angehörige haben dort viele Kreuze gesetzt. Dadurch ist eine sehr anrührende Situation entstanden. 
Lage Die Gedenkanlage Fünfeichen findet sich am südöstlichen Stadtrand von Neubrandenburg. Von Neustrelitz kommend biegt man von der B 96 am Ortseingang in Richtung Burg Stargard ab; nach ca. 1500 m erreicht man Bargensdorf und folgt dort am Ortseingang nach links dem Hinweisschild, dem weitere folgen (umgekehrt verlässt man den innerstädtischen Ring in Neubrandenburg an der deutlich ausgeschilderten Abfahrt B 96/Neustrelitz und fährt bis zum Ortsausgang sowie ab dann links in Richtung Burg Stargard weiter wie eben beschrieben).
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen Anfragen an: Stadtverwaltung Neubrandenburg Fachbereich Grün- und Freiflächen Friedrich-Engels-Ring 53 17033 Neubrandenburg Tel. 0395 - 5551800
Dr. Rita Lüdtke Hopfenstraße 5a 17034 Neubrandenburg Tel. 0395 - 5667014 www.neubrandenburg.de
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