Wasserkraftwerk in Schildfeld
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An der Schildmühle 4 |
Das Wasserkraftwerk wurde erstmalig 1543 urkundlich erwähnt. Bis 1890 wurde es mit zwei Wasserrädern betrieben. Friedrich Tabel, erbaute 1890 das heutige Gebäude mit der Wasserführung durch den neuen Mühlengraben und stellte auf Turbinenantrieb um. Von der Turbine wurde über ein 90 m langes Drahtseil gleichzeitig das Sägewerk (ein Restgebäude steht hinter dem Kellergebäude) angetrieben. An der Außenseite befinden sich das Antriebsrad und zwei Führungsräder. Zu sehen sind Ausschleifungen im Mauerwerk durch Schwingungen des Antriebsseiles. Ein Gleichstromgenerator erzeugte Eigenstrom für die Beleuchtung der Wirtschaftsräume und konnte über eine Gleichstrombatterieanlage über drei Tage gespeichert werden. 1991 erfolgte der Wiederaufbau des Mühlengehöftes (55 ha sind verpachtet) und der Wasserkraftanlage. Leistungsdaten: max. 50 KW Generatorleistung, max. 2500 Liter/s Wasser durchsetzen, Fallhöhe 2,35 m, Versorgung max. 60-70 Haushalte Heute noch in Betrieb.
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