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Theodor Klett

geb.: 25.02.1808 in Schwerin
gest.: 29.07.1882 in Schwerin

Der Landschaftsarchitekt Theodor Klett hat als Hofgärtner die Parklandschaften in Schwerin und Umgebung maßgeblich mitbestimmt.

Klett wurde 1808 als Sohn eines Hofgärtners in Schwerin geboren. Er entwickelte schon sehr früh eine Vorliebe für die Gärtnerei und absolvierte nach seiner Zeit am Gymnasium eine Lehre in diesem Fach. Auf Reisen nach Wien und Ungarn besuchte er die kaiserlichen Gärten.

Nach seiner Rückkehr nach Schwerin wurde Klett 1835 zum Hofgärtner ernannt. Sein wohl größtes Projekt waren die Vergrößerung des Schlossgartens und die Gestaltung des Burggartens (ab 1843). Bei der Erneuerung des Burggartens arbeitete der Baumeister nach Entwürfen des damals bedeutendsten deutschen Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné. 1862 legte er die Laubengänge im Schlossgarten an. Auf dem Alten Garten ließ Klett Linden pflanzen. Nach der Gestaltung der Zippendorfer Chaussee und der Anlage um den Faulen See begann er 1870 mit dem Anlegen des Franzosenweges.

Ebenso gestaltete der Architekt den englischen Landschaftspark in Raben Steinfeld.

Klett arbeitete in Mecklenburg an der Verschönerung der Schlösser in Ivenack, Tressow und Basedow. Er nahm aber auch Aufträge in Holstein und Pommern an.

Im Jahr 1857 ehrte ihn der Großherzog mit dem Titel Gartendirektor und 1882 mit der goldenen Verdienstmedaille. Klett erhielt weitere Auszeichnungen wie das Verdienstkreuz der Wendischen Krone in Gold und den Königlichen Preußischen Rothen Adlerorden IV. Klasse.

Theodor Klett starb 1882 und wurde auf dem von ihm entworfenen Alten Friedhof in Schwerin beigesetzt.

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