Die Staatskanzlei ist eines der bedeutendsten klassizistischen Baudenkmäler der Stadt Schwerin. Jetzt vermittelt eine neue Broschüre einen interessanten Einblick in die Geschichte des zwischen 1825 bis 1834 im Auftrage des Großherzogs Friedrich Franz I. entstandenen Gebäudes, das nicht, wie viele meinen, von Georg-Adolf Demmler, sondern vom Oberlandbaumeisters Carl Heinrich Wünsch geplant wurde. Auf 32 Seiten erwarten den Leser tolle Fotos und Zeichnungen, übersichtliche Zeittafeln und sehr lesenswerte Texte regionaler Autoren.
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Eine Sonderausstellung über die Errichtung des Peenemünder Kraftwerks
Juli 2010 bis März 2011
Kraftwerk PeenemündeParallel zur Sanierung des Peenemünder Kraftwerks und der damit verbundenen technischen Anlagen zeigt eine Sonderausstellung noch bis März 2011auf über 15.000 m² mit insgesamt 30 Stationen die einzelnen Sanierungsschritte. In diesem Kontext thematisiert sie auch die Errichtung des größten technischen Denkmals Mecklenburg-Vorpommerns zwischen 1939 und 1942. Grundlage für die Ausstellung bilden über 200, bislang unbekannte Fotos und Dokumente, welche die Bauphasen des Kraftwerkes eindrucksvoll dokumentieren.
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Neubrandenburg verfügt über bedeutende Sakral- und Profanbauten der Backsteingotik. Fast vollständig erhalten ist beispielsweise die Stadtmauer mit ihren Wieckhäusern und Toranlagen. Eine Ausstellung im Glockenturm der Marienkirche informiert seit Ende Juni 2007 über die faszinierende Epoche der Backsteingotik. Bilder, Texte und Modelle erläutern einzelne Gebäude in der Viertorestadt.
Ort: Neubrandenburg, Marienkirche
Öffnungszeiten: außerhalb der Konzerte und Proben
In der Reihe "Historische Abende" referiert Jörg Moll vom Stadtarchiv Schwerin. Er stellt anhand von Akten und Plänen Schweriner Bauprojekte vor, die niemals verwirklicht wurden, darunter Wohngebäude, Straßen und Brücken, städtebauliche Planungen und öffentliche Bauten. Einen Schwerpunkt bilden Arbeiten der in Schwerin bekannten Architekten Andreas Hamann oder Paul Nehls.
Termin: 28. September, 19 Uhr
Ort: Schwerin, Schleswig-Holstein-Haus (Saal)
Eintritt: 2 Euro (Stadtgeschichts- und -museumsverein Schwerin e.V.)
Für die Sanierung von Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern stehen zusätzliche Fördermittel des Bundes in Höhe von einer Million Euro bereit. "Mit diesem zusätzlichen Geld können wir einen wichtigen Beitrag zur Rettung von Dorfkirchen leisten. Sie prägen Mecklenburg-Vorpommern in besonderer Weise und sind ein bedeutsamer Teil unseres baukulturellen Erbes. Außerdem kommen diese Mittel überwiegend den Handwerksbetrieben vor Ort zugute und stärken so die heimische Bauwirtschaft", so der Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Volker Schlotmann.
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Seit ihrer Eröffnung stößt die Ausstellung "Wege zur Backsteingotik" auf ungebrochen großes Besucherinteresse. Das verwundert nicht: Mit Bruno Backstein, dem Helden aus dem gleichnamigen 3-D-Film über die Baukunst der Backsteingotik, kann der Bau der Marienkirche in Wismar virtuell hautnah miterlebt werden. Einmalige Einblicke in das mittelalterliche Bauen und seine Techniken geben außerdem die Exponate auf dem Freigelände der Schau, wie beispielsweise das Laufrad oder die Ziegelscheune.
Ort: St. Marien, Wismar
Öffnungszeiten:
Im Sommer täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Im Winterhalbjahr (November bis zum letzten Wochenende vor Ostern) täglich 11 - 16 Uhr
Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information, Am Markt 1, 23966 Wismar, Telefon: (03841) 251-3025, E-Mail: touristinfo@wismar.de und www.wismar.de
Weitere Informationen zur Backsteingotik finden Sie hier!