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Die Niederdeutschen Bühnen in Mecklenburg-Vorpommern
widmen sich mit großem Enthusiasmus der Förderung,
Wahrung und Traditionspflege der niederdeutschen
Sprache. Einige von ihnen können bereits auf
eine sehr lange, fast hundertjährige Tradition
zurückblicken.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es noch keine
niederdeutschen Bühnen. Man kannte lediglich
"Plattdeutsche Vereine". In den 20er Jahren
des letzten Jahrhunderts entstanden die ersten Bühnen,
die - mit Ausnahme der Fritz-Reuter-Bühne -
mit Laiendarstellern arbeiten.
Ein zentrales Anliegen der niederdeutschen Bühnen
besteht darin, gerade auch junge Menschen über
das Theaterspiel für eine Beschäftigung
mit dem Niederdeutschen zu gewinnen. So werden z.B.
plattdeutsche Märchen aufgeführt.
Zu einigen Aspekten der Arbeit der Niederdeutschen
Bühnen hat es in der Vergangenheit wissenschaftliche
Arbeiten und
Veröffentlichungen gegeben, wie z.B. das Informationsheft
des Niederdeutschen Bühnenbundes Mecklenburg/Vorpommern
e.V. "Wi maken wieder" von 1995 sowie
die Gemeinsamen Mitteilungshefte der Norddeutschen
Bühnenbünde. Beide Hefte können im
Volkskulturinstitut in Rostock eingesehen werden.
Das in Vorbereitung befindliche Mitteilungsheft
2003 wird sich mit der Entwicklung des Niederdeutschen
Bühnenbundes seit 1927 beschäftigen.
Dem
Niederdeutschen Bühnenbund Mecklenburg/Vorpommern
e.V. gehören seit seiner Gründung 1991
folgende Niederdeutsche Bühnen an:
- Niederdeutsche Bühne Rostock, gegründet
1920
- Plattdütsch Späldäl to Stralsund,
gegründet 1920
- Niederdeutsche Bühne Wismar, gegründet
1925
- Niederdeutsche Bühne der Stadt Neubrandenburg,
gegründet 1934
- Schönbarger Späldäl, gegründet
1947
- Niederdeutsche Bühne Grevesmühlen,
gegründet 1954
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